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Vitalstofflexikon

Dieses Vitalstofflexikon soll Ihnen ein besseres Verständnis im Bereich Nahrungsergänzungen vermitteln. Es ist als reine Wissensplattform konzipiert. Alle Aussagen sind aus Büchern und wissenschaftlichen Veröffentlichungen zusammengestellt. Wir haben uns trotz der Kürzung um eine verständliche Darstellung bemüht.


 
 

 
Vitamin A:
Wichtige Aufgaben des Vitamins A sind: Regeneration und Reproduktion der Haut und der Schleimhäute, der Hornhaut des Auges, Knochenwachstum, Produktion von Sexualhormonen, Anregung der Tätigkeit von Schilddrüse und Nebennieren.
 
Acerolakirsche:
Frucht mit natürlich hohem Vitamin-C-Gehalt.
 
Ascorbylpalmitat:
Fettlösliche Form des Vitamin C, die die Resorptionsgeschwindigkeit und Verfügbarkeit von Vitamin C für den Zellstoffwechsel stark erhöht.
 
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Betacarotin:
Beta-Carotin bildet in konzentrierter Form tiefrote Kristalle. Es ist vorwiegend enthalten in gelben, orangen (z.B. Karotten) und (zusammen mit Chlorophyll) in dunkelgrünen Gemüsesorten. Im menschlichen Körper kann Beta-Carotin in Vitamin A umgewandelt werden. Beta-Carotin wird daher auch als ein "Provitamin A" (als eine Vorstufe von Vitamin A) bezeichnet.
 
B-Komplex:
Unter dem Begriff "B-Komplex" sind eine ganze Reihe biochemisch sehr verschiedenartiger wasserlöslicher Vitamine zusammengefaßt:
Vitamin B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin), B3 (Nicotinsäure oder Nicotinsäureamid), B5 (Pantothensäure), B6 (Pyridoxin), B9 (Folsäure), B12 (Cyanocobalamin) und Biotin (auch als Vitamin H bezeichnet).
Sie alle sind unter anderem Kofaktoren zahlreicher Enzyme, ohne die menschliches und tierisches Leben nicht möglich wäre.
 
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Calcium:
Calcium gehört zu den lebensnotwendigen Mineralstoffen. Im gesunden menschlichen Organismus befinden sich 1 bis 1 kg Calcium, 99% davon in den Knochen.
Calcium gibt Knochen und Zähnen Festigkeit. Außerdem ist es unentbehrlich für Muskelkontraktion (auch des Herzmuskels), Weiterleitung von Nervenimpulsen, Blutdruckregulation, Blutgerinnung und zahlreiche weitere biochemische Vorgänge. Eine ungenügende Calciumversorgung führt dazu, daß für diese lebenswichtigen Vorgänge den Knochen Calcium entzogen wird.
 
Calciumascorbat, Magnesiumascorbat:
Vitamin C in Verbindung mit Calcium und Magnesium. Nicht saure Formen des Vitamin C. Calcium und Magnesium spielen eine wesentliche Rolle im Elektrolythaushalt, haben zahlreiche Funktionen im Herz-Kreislauf-System und fördern auch die Elastizität der Arterienwand.
 
Carnitin:
Carnitin (Vitamin T) ähnelt chemisch den Aminosäuren. Seine Hauptaufgabe übt es bei der Verbrennung der Körperfette und Regelung des Fettstoffwechsels aus. Über 99% des gesamten Carnitins befindet sich in Muskel, Herz, Leber und Niere, den Organen, die ihre Energiegewinnung hauptsächlich durch Fettverbrennung decken. Die Carnitin-Konzentration im Herzmuskel ist z.B. über 100mal höher als im Blut. Der Abbau freier Fettsäuren erhöht insgesamt die Energiebereitstellung für die Muskulatur und fördert die Herzfunktion.
 
Vitamin C:
Vitamin C (Ascorbinsäure) übt im gesamten Organismus grundlegend wichtige Stoffwechsel- und Schutzfunktionen aus. Es ist in allen Zellen nachweisbar. Ohne Vitamin C ist menschliches und tierisches Leben nicht möglich.
Die Funktionen des Vitamin C sind äußerst vielfältig.
Vitamin C schützt vor Oxidationsschäden und ist entscheidend beteiligt an Aufbau und Instandhaltung des Bindegewebes. Ein Vitamin-C-Mangel führt zu Bindegewebsschwäche. Die ausreichende Verfügbarkeit von Vitamin C ist Voraussetzung für die optimale Instandhaltung bindegewebiger Strukturen, für deren Festigkeit und Elastizität. Das betrifft u.a. auch die Gefäßwände.
 
Die meisten Tiere synthetisieren ihr eigenes Vitamin C. Der Mensch, andere Primaten und das Meerschweinchen gehören zu den wenigen Lebewesen, die kein eigenes Vitamin C bilden können und somit von externen Quellen abhängig sind.
Für die Ernährung des Menschen wird in Deutschland offiziell 100 mg Vitamin C pro Tag empfohlen, für die Ernährung von Affen jedoch wird Vitamin C in einer Menge von 55 mg pro kg Körpergewicht empfohlen. Das entspricht 3850 mg für einen 70 kg schweren Menschen.
 
In seiner natürlichen Heimat konsumiert ein ausgewachsener Gorilla täglich mindestens 4500 mg Vitamin C mit seiner Nahrung aus tropischen Früchten. Könnten Menschen ihr eigenes Vitamin C produzieren, so würde die Menge wahrscheinlich 5000 mg pro Tag betragen. Diese Menge dürfte etwa unserem tatsächlichen Bedarf entsprechen.
 
Chondroitinsulfat:
Bindegewebs-Baustoff der Arterienwand.
 
Coenzym Q10: = Ubichinon.
Ubichinon ist ein lebenswichtiger Bestandteil der Mitochondrien. 95% der energieliefernden Prozesse im Organismus sind auf das Vorhandensein von Ubichinon angewiesen. Eine weitere wichtige Aufgabe des Ubichinons ist seine Funktion als Antioxidans / Radikalfänger im Fettgewebe. Hier unterstützt es die Wirkung von Vitamin E als Radikalfänger. Der Gesamtbestand an Ubichinon im menschlichen Organismus beträgt ca. 0,5 - 1,5 g. Dies entspricht etwa dem Bestand an Vitamin C und zeigt indirekt die große Bedeutung des Ubichinons.
 
Cystein:
Die Aminosäure Cystein und ihr stabileres Derivat Acetylcystein haben u.a. wichtige Entgiftungsfunktionen; sie sind an der Entgiftung zahlreicher Schadstoffe und Pharmaka beteiligt.
Cystein ist außerdem Bestandteil des Glucosetoleranzfaktors.
Heutzutage kommt es zu einem allgemeinen Mangel an dem lebenswichtigen Baustein Cystein, weil Cystein sich in proteinhaltigen Nahrungsmitteln vor dem Verzehr mit den darin enthaltenen Schwermetallen, und anschließend im Körper sich mit den mit der Nahrung aufgenommenen Schwermetallen verbindet, daher bereits weitgehend verbraucht ist und dem Körper nicht mehr zur Verfügung steht.
 
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Vitamin D:
Einer von mehreren Aufgabenbereichen des Vitamins D ist die Erhöhung der Aktivität des Immunsystems.
 
Zu den vitamin-D-abhängigen Organen gehört u.a. die Darmschleimhaut.
Die Aufgabe des Vitamin D ist es, den Calcium- und Phosphat-Stoffwechsel zu regulieren.
 
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Vitamin E:
Vitamin E wird in die Zellwände eingebaut wie Verstärkungen in eine Burgmauer und schützt so die Zellen gegen chemische Angreifer.Vitamin E übt im gesamten Organismus außerordentlich wichtige Schutzfunktionen aus. Es verstärkt die Immunantwort, reguliert die Blutplättchenaggregation und die Hormonproduktion. Vorzuziehen ist das natürliche Vitamin E (D-alpha-Tocopherol), da Vitamin E in ebendieser Form als zellwandschützender Bestandteil direkt in die Zellwände eingebaut werden kann.
 
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Freies Radikal
Schadstoffe können schaden, weil sie als sogenannte „freie Radikale" auftreten. Was bedeutet das? Ein freies Radikal ist ein unvollständiges Molekül, das sich „rücksichtslos" zu vervollständigen bestrebt ist, indem es sich das, was ihm fehlt, blitzschnell aus anderen Molekülen herausreißt.
(Exakte Definition: Ein Radikal ist ein Atom, Molekül oder Ion mit mindestens einem ungepaarten Elektron.)
 
Freie Radikale sind hochaktive schädliche Stoffwechsel-Zwischenprodukte oder Chemikalien, die von außen kommen, welche die körpereigenen Proteine, Lipide (also z.B. die Zellmembranen) sowie die Bau- und Betriebsvorschriften im Zellkern, die DNS, angreifen und in schädlicher Weise die Struktur dieser lebenswichtigen Moleküle verändern können.
 
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Glutathion:
Glutathion sorgt für die Bereitstellung von Energie und für die Aufrechterhaltung von Ordnung in lebenden Systemen und ist somit eins der wichtigsten biologischen Moleküle überhaupt.
 
Glutathion ist ein aus den 3 Aminosäuren Glutaminsäure, Cystein und Glycin aufgebautes Tripeptid (3-Aminosäuren-Eiweiß).
Gemäß den Forschungen hauptsächlich von GERHARD OHLENSCHLÄGER stellt ein ausreichendes Vorhandensein von Glutathion in den Zellen die Grundlage dafür her, daß Ordnung wiederhergestellt werden kann und daß dem Körper das Energiepotential wieder zur Verfügung steht, das erforderlich ist, damit sämtliche biochemischen Vorgänge wieder physiologisch ablaufen können. Glutathion stabilisiert Zellmembranen und ist ein unentbehrlicher Faktor zur Aufrechterhaltung einer funktionstüchtigen Darmschleimhaut. Das krebserregende Schimmelpilzgift Aflatoxin kann durch Kopplung an Glutathion entgiftet werden. Welche Bedeutung solche entgiftenden Kopplungsreaktionen mit Glutathion für die menschliche Gesundheit haben, zeigt die Tatsache, dass die hierfür zuständigen Enzyme 10% des Gesamtproteins im Zytoplasma der Leberzelle ausmachen! Glutathion-Blutspiegelmessungen haben ergeben, dass höhere Glutathion-Konzentrationen im Alter mit einem besseren Gesundheitszustand und einer kürzeren Rekonvaleszenzzeit nach Erkrankungen einhergehen.
 
Heutzutage haben wir häufig nicht genug Glutathion in den Zellen unseres Körpers, weil der wichtigste Baustein für die körpereigene Glutathion-Biosynthese, die Aminosäure L-Cystein, sich in proteinhaltigen Nahrungsmitteln vor dem Verzehr mit darin enthaltenen Schwermetallen verbindet und auch anschließend im Körper sich mit den mit der Nahrung aufgenommenen Schwermetallen verbindet, daher als Syntheseausgangsstoff oft bereits weitgehend verbraucht ist und daher dem Körper nicht mehr für die Glutathion-Synthese zur Verfügung steht.
 
Grüntee-Extrakt:
Die Wirksamkeit natürlicher Zellnähr- und Zellschutzstoffe läßt sich noch weiter steigern, wenn man sie mit einem Extrakt aus grünem Tee kombiniert. Die natürlichen Polyphenole des grünen Tees haben besondere antioxidative (zellschützende) Eigenschaften.
 
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Lysin:
Die Aminosäure Lysin ist in der Lage, die enzymatische Auflösung des Kollagens (des Bindegewebes) auf natürliche Weise zu blockieren und damit die Expansion von atherosklerotischen, entzündlichen, allergischen und karzinomatösen Prozessen zu hemmen. Außerdem ist Lysin selbst einer der wichtigsten Bausteine des Bindegewebes.
Die Aminosäure Lysin hat unter den Aminosäuren den Stellenwert wie Vitamin C unter den Vitaminen.
Ein 70 kg schwerer menschlicher Körper enthält ungefähr 600 g Lysin als Bindegewebsbaumaterial gebunden.
Der Körper kann selbst kein Lysin herstellen; daher muß Lysin mit der Nahrung zugeführt werden.
 
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Magnesium:
Magnesium ist ein unentbehrlicher Aktivator zahlreicher lebenswichtiger biologischer Prozesse.
Magnesium ist für die Aktivierung von etwa 300 Enzymen erforderlich. Nur in Gegenwart von Magnesium funktioniert die vollständige Verstoffwechselung von Eiweißen, Fetten und Kohle-hydraten und somit die Energiegewinnung im Körper. Die kontinuierliche Regeneration des Herzmuskels setzt eine ausreichende Magnesiumversorgung voraus.
Unsere "moderne" Ernährung begünstigt den Magnesiummangel. Aus der Tiermedizin ist ein Krankheitsbild bekannt, das an gewissen Ausfallserscheinungen beim Menschen erinnert: die sogenannte Weidetetanie oder "Zitterkrankheit"; die Ursache waren fehlgedüngte und daher magnesiumverarmte Böden. Auch Streß, besonders Lärmstreß, führt zu Magnesiumverarmung des Körpers. Bereits 3 bis 4 Tassen Kaffee täglich erhöhen die Magnesiumausscheidung.
 
Magnesiumascorbat, Calciumascorbat:
Vitamin C in Verbindung mit Calcium und Magnesium. Nicht saure Formen des Vitamin C. Calcium und Magnesium spielen eine wesentliche Rolle im Elektrolythaushalt, haben zahlreiche Funktionen im Herz-Kreislauf-System und fördern auch die Elastizität der Arterienwand.
 
Methionin:
Die essentielle Aminosäure Methionin wird u.a. für die Synthese von Carnitin und Cholin benötigt. Eine vermehrte Bereitstellung von Cholin kann dazu beitragen, das Fortschreiten des Morbus Alzheimer im Frühstadium zu verlangsamen bzw. einem Nachlassen der Gedächtsnisleistung vorzubeugen. Zur Synthese eines Moleküls Cholin sind drei Moleküle Methionin erforderlich. Methionin stellt durch seine Beteiligung an der Synthese der Zellmembran-Phospholipide geschädigten Zellen, z.B. den Leberzellen, neuen Baustoff zur Membranreparatur zur Verfügung.
 
MSM:
MSM ist die Abkürzung für Methylsulfonylmethan, eine organische, biologisch aktive Schwefelverbindung. MSM ist natürlicher Lieferant des wichtigen Universalbausteins Schwefel. In dieser Form kommt Schwefel in allen lebenden Organismen vor.
MSM ist Bestandteil der Nahrung. Da es leicht flüchtig ist, geht ein großer Teil MSM bei der Verarbeitung der Nahrung verloren, so daß unserem Körper ein wichtiger Nahrungsbestandteil vorenthalten wird.
 
Ungefähr die Hälfte des Gesamtschwefelgehaltes des Körpers findet sich in Muskulatur, Haut und Knochen. Schwefel ist Bestandteil von Keratin, der Hartsubstanz in Haut, Nägeln und Haaren. Schwefel wird auch für die Kollagensynthese benötigt und ist Hauptbestandteil von Knorpel und Bindegewebe.
MSM hat so umfassende präventive und therapeutische Eigenschaften, daß seine Entdeckung als eine der größten Errungenschaften der orthomolekularen Medizin angesehen werden kann.
 
MSM ist eines der wenigen Antioxidantien, die die Blut-Hirn-Schranke passieren können. MSM verbessert die Konzentrationsfähigkeit und geistige Beweglichkeit.
MSM lindert Beschwerden bei Nahrungsmittelallergien, Kontaktallergien, Inhalationsallergien usw.. Es wurde eine direkte Korrelation zwischen der Menge des verabreichten MSM und der Resistenz gegen Allergene beobachtet. Es hat die gleiche Wirksamkeit wie Antihistaminika ohne deren Nebenwirkungen.
Schwefel wird als das Schönheitsmineral der Natur bezeichnet, denn es hält die Haut weich und das Haar bekommt Glanz.
 
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N-Acetylglucosamin:
Bindegewebs-Baustoff der Arterienwand.
 
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Orthomolekular:
Der Begriff orthomolekular wurde geprägt von dem zweifachen Nobelpreisträger Linus Pauling und stammt von griechisch orthos gut, richtig, passend, angemessen - und lateinisch moles Masse (im physikalischen Sinne) bzw. der lat. Verkleinerungsform molecula kleine Masse oder kleine Menge oder eben auch Molekül (bekanntlich die kleinste Einheit einer biochemischen Substanz).
Mit „orthomolekular" bezeichnet man das Fachgebiet der Verabreichung eines richtigen oder passenden Moleküls in der richtigen Menge zur richtigen Zeit. Prof. Linus Pauling hat die Orthomolekulare Medizin wie folgt definiert:
„Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind."
Mindestens 45 orthomolekulare Mikronährstoffe sind für den Menschen lebensnotwendig. Es ist ein komplexes Geschehen. Beim Fehlen nur einer einzigen dieser Mikronährstoffe ist der Organismus vom Tode bedroht.
 
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Prolin:
Die Aminosäure Prolin ist ein wesentlicher Bindegewebsbaustein. Der Körper kann sie zwar selbst herstellen, aber nur in einer begrenzten Menge. Bei langdauernden oder aggressiven Krankheiten kommt es aufgrund der ausufernden Bindegewebsverdauung fast immer zu einer Erschöpfung der Prolin-Produktionskapazität und zu Prolin-Mangel.
 
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Q10: Siehe Coenzym Q10
 
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Rote Bete:
Enthält wichtige natürliche Antioxidantien-Komplexe, die sowohl die Vitamine als auch die Zellen und Gewebe schützen und stabilisieren.
 
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Schwarze Johannisbeere:
Enthält wichtige natürliche Antioxidantien-Komplexe, die sowohl die Vitamine als auch die Zellen und Gewebe schützen und stabilisieren.
 
Selen:
Obwohl Selen zu den Spurenelementen gehört, von denen der Mensch nur sehr kleine Mengen aufnehmen muß, ist es ein höchst lebenswichtiger Stoff.
Selen ist ein notwendiger Baustein des Enzyms Glutathionperoxidase, die ähnliche Wirkungen hat wie Vitamin E und die mit dem Vitamin E "Hand in Hand" arbeitet. Vitamin E ist aber ein fettlösliches Vitamin, wirkt also nicht im wässrigen Teil des Organismus. Diese Funktion übernimmt das selenhaltige Enzym. Dieses Enzym und Vitamin E ergänzen sich sinnvoll. Besonders die roten Blutkörperchen sind auf Selen angewiesen, ihre Lebensdauer ist davon abhängig. Die Entstehung von Arteriosklerose und Thromboseneigung werden durch niedrige Selenwerte begünstigt.
 
Die Leber reagiert besonders empfindlich auf Selenmangel. Ohne genügend Selen wird der Schutz der Zellwände beeinträchtigt. Bei der Behandlung rheumatischer Erkrankungen sind Selen- mit Vitamin-E-Gaben kombiniert zu empfehlen, um den offensichtlich erhöhten Bedarf an diesen Substanzen abzudecken.
Die Anfälligkeit für verschiedene Virusinfektionen (z.B. durch Coxsackie B, Hepatitis B) ist bei Selenmangel deutlich erhöht.
 
Es gibt zahlreiche Daten, die einen Zusammenhang zwischen Krebs und Selen-mangel nahelegen. Je geringer die Selengehalte der landwirtschaftlich genutzten Böden und damit die Selenzufuhr mit der Nahrung, desto häufiger tritt Krebs auf.
Der zunehmende Selenmangel der Böden hat zu einer allgemeinen Selenunter-versorgung geführt.
 
Spurenelemente:
Es gibt mehr als 60 Spurenelemente. Es sind noch lange nicht alle dieser Spurenelemente und ihre Funktionen erforscht. Bor, Chrom, Eisen, Fluor, Jod, Kobalt, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Silicium, Vanadium und Zink sind die bekanntesten und sehr wichtige Spurenelemente.
 
Unglücklicherweise sind heutzutage durch Umweltverschmutzungen und durch die "modernen" landwirtschaftlichen Praktiken unsere Nahrungsmittelernten bereits an Mineralstoffen und Spurenelementen verarmt, bevor Sie auf den Tisch kommen.
 
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Taurin:
Taurin ist ein starkes Antioxidans, stabilisiert Zellmembranen, u.a. Nervenzellmembranen, und hat antiarrhythmische und blutdrucksenkende Eigenschaften.
Taurin wird für die normale Gehirnentwicklung benötigt; Muttermilch enthält viel Taurin, während die Konzen-tration in Kuhmilch niedrig ist.
Taurin ist in Leukozyten in hohen Konzentrationen enthalten, erhöht die Aktivität der NK-Zellen und hemmt in experimentellen Untersuchungen das Tumorwachstum.
 
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Weinbeerenkernextrakt:
Substanzen aus Weinbeerenkernen (bzw. Pinienrinde) (sog. oligomere Procyanidine), welche sehr starke Schutzstoffe gegen chemische Angreifer sind, teilweise sogar 20mal so wirksam wie Vitamin C und 50mal so wirksam wie Vitamin E.
Sie halten u.a. die Blutgefäße elastisch, schützen sie vor Brüchigkeit und wirken dadurch durchblutungsbedingten vorzeitigen Alterungserscheinungen wie z.B. frühzeitiger Faltenbildung, abnehmender Streßtoleranz und Nachlassen der Sehkraft entgegen.
Weinbeerenkernextrakt besteht aus Antioxidantien, die sowohl das Vitamin C als auch die Zellen und Gewebe selbst vor Oxidation schützen.
 
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Zink:
Zink ist ein Spurenelement.
 
Mengenmäßig nimmt bei den Spurenelementen das Zink hinter Eisen sogar den zweiten Platz ein. Wir haben von diesem Mineralstoff über zwei Gramm in unserem Körper gespeichert. Allein schon die Tatsache, daß Zink praktisch in jeder Körperzelle zu finden ist, unterstreicht seine Bedeutung.
Es sind heute über 70 Enzyme bekannt, die ihre Wirkung im Zusammenspiel mit oder in Abhängigkeit von diesem Mineralstoff entfalten. Davon hängt eine große Zahl von Stoffwechselfunktionen ab. Die Eiweißbildung ist davon ebenso betroffen wie der Aufbau von neuen Zellkernen.
In unserer mit Umweltproblemen belasteten Zeit ist es ganz besonders wichtig zu wissen, daß die Ausscheidung von Schwermetallen wie Quecksilber, Blei und Cadmium bei Zinkmangel deutlich abnimmt, auf der anderen Seite bei ausreichender Versorgung mit Zink nachweislich gesteigert wird.
 
Zitrusbioflavonoide:
Substanzen aus Zitrusfrüchten, die Vitamin C vor Zerstörung schützen und seine Verfügbarkeit im Körper erhöhen. Tragen zum Schutz gegen Zellschäden und zur Stabilität der Arterienwände bei.
 
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